Das Objekt
Transurbanes Experimental-Labor • Alter Markt Wuppertal-Barmen
Exposé dok.B .01.01
Exposé dok.B .01.01
Im Kernbereich der Innenstadt Wuppertal-Barmens befindet sich eine ausgedehnte unterirdische Anlage unter der zentralen
Kreuzung Alter Markt, die in der Nachkriegszeit als grosszügige Unterquerung der Hauptstrasse Höhne für Fussgänger
angelegt wurde. Sie führte vom Barmer City-Bahnhof der Schwebebahn zum gegenüberliegenden Alten Markt und verband so
die zur Fussgängerzone umgestalteten Geschäftsstrassen Barmens mit den lokalen und überregionalen Verkehrswegen der
Schwebe-, bzw. Eisenbahn. Durch Zugänge aus der Unterführung zu den Bahnsteigen der alten Strassenbahn, bzw. in
späteren Jahren zu den Haltepunkten wichtiger Buslinien, war die Unterführung am Alten Markt auch wichtiger Verteiler
der innerstädtischen Verkehrsflüsse Barmens. Ein zusätzlicher, ca. einhundert Meter langer, seitlicher Tunneltrakt
führte zudem in nordwestlicher Richtung zu einem Seiteneingang am Fuss eines sich auf der Westseite des Nordzubringers
Steinweg befindlichen Kaufhaus -Parkhauses, wodurch sich die unterirdische Anlage der Nord-Süd-Unterquerung nach Westen
erweiterte.
Im Bereich der Nord-Süd-Unterquerung der Talachse war die Anlage als städtische Untergeschossebene konzipiert, durch die sich - von einer unterirdischen Vorhalle aus - der auf der Westseite des Alten Marktes gelegene frühere Barmer Kaufhof, (heute Saturn), betreten liess. Ladenlokale auf der Ostseite der Anlage, ein ÖPNV-Serviceschalter und die Schaufensterfronten des Kaufhaus-Untergeschosses gegenüber, charakterisierten einen vielfrequentierten innerstädtischen Raum, der zudem über drei Hauptein- und Ausgänge mit bequemen Rolltreppen erreichbar war. In mehreren, von der Anlage aus zugänglichen, Nebenräumen waren Einrichtungen der Stadttechnik, wie z.B. eine zentrale Ampelsteuerung für die Talachse, sowie eine grosse öffentliche Toilettenanlage untergebracht.
Die Anlage entsprach ganz dem städtebaulichen Konzept aus den Nachkriegsjahren, das oberirdische Flächen primär den Anforderungen des stetig wachsenden Individualverkehrs zur Verfügung stellte. Nachdem sich die allgemeinen Auffassungen hierzu in späteren Jahren jedoch zu verändern begannen, und unterirdische Stadträume auf eine geringere Akzeptanz in der Bevölkerung stiessen und zunehmend als Angsträume - vor allem in den Abendstunden - wahrgenommen wurden, wurde der gesamte Kreuzungsbereich vor einigen Jahren umgestaltet.
Im Bereich der Nord-Süd-Unterquerung der Talachse war die Anlage als städtische Untergeschossebene konzipiert, durch die sich - von einer unterirdischen Vorhalle aus - der auf der Westseite des Alten Marktes gelegene frühere Barmer Kaufhof, (heute Saturn), betreten liess. Ladenlokale auf der Ostseite der Anlage, ein ÖPNV-Serviceschalter und die Schaufensterfronten des Kaufhaus-Untergeschosses gegenüber, charakterisierten einen vielfrequentierten innerstädtischen Raum, der zudem über drei Hauptein- und Ausgänge mit bequemen Rolltreppen erreichbar war. In mehreren, von der Anlage aus zugänglichen, Nebenräumen waren Einrichtungen der Stadttechnik, wie z.B. eine zentrale Ampelsteuerung für die Talachse, sowie eine grosse öffentliche Toilettenanlage untergebracht.
Die Anlage entsprach ganz dem städtebaulichen Konzept aus den Nachkriegsjahren, das oberirdische Flächen primär den Anforderungen des stetig wachsenden Individualverkehrs zur Verfügung stellte. Nachdem sich die allgemeinen Auffassungen hierzu in späteren Jahren jedoch zu verändern begannen, und unterirdische Stadträume auf eine geringere Akzeptanz in der Bevölkerung stiessen und zunehmend als Angsträume - vor allem in den Abendstunden - wahrgenommen wurden, wurde der gesamte Kreuzungsbereich vor einigen Jahren umgestaltet.