Gastbereiche und Szenenflächen
Transurbanes Experimental-Labor • Alter Markt Wuppertal-Barmen
Exposé dok.B .02.02
Nach Festlegung auf ein variables Ein- und Ausgangskonzept für eine Nutzung des nördlichen Fussgängertunnels am Alten Markt in Wuppertal-Barmen, ergaben sich Rahmenbedingungen für den ersten Entwurf einer Raumaufteilung und -nutzung als Publikumsbereiche und als Szenenflächen. An dieser Stelle soll daher ein erstes Raum-Nutzungskonzept vorgestellt werden.
Die Fussgängeranlage am Alten Markt ist mittlerweile in zwei voneinander getrennte Bereiche geteilt. Dabei handelt es sich um die frühere Ladenpassage unterhalb der Talachse (Höhne), und den Verbindungstunnel Steinweg entlang des Wupperufers. Eine räumliche Verbindung der beiden Bereiche besteht derzeit nur über den eigenen Brandabschnitt des Notausgangs für das Kaufhaus, der in den früheren Durchgang beider Passagenteile eingebaut worden ist. Damit die Besucher eines Experimental -Labors vom zuvor beschriebenen, wieder geöffneten, Eingang über die Verkehrsinsel auf der Höhne in den Verbindungstunnel Steinweg - in dem sich die Zugänge zu den Toiletten befinden - oder - bei der Nutzung des Zugangs im Parkhaus Steinweg - umgekehrt von dort in die ehemalige Ladenpassage gelangen können, müsste zwischen beiden Teilbereichen eine zusätzliche räumliche Verbindung geschaffen werden.
Dieses ist bei Entfernung einer Zwischenwand zwischen beiden Anlagenteilen möglich, die sich zwischen den beiden Aufgängen zur ehemaligen Strassenbahnhaltestelle, unterhalb der jetzigen Busspur, befindet. Sie trennt einen, im Bereich des Tunnels Steinweg nachträglich - (vermutlich nach der Schliessung der öffentlichen Toilettenanlage) - eingebauten Sanitärraum von einem der beiden auf der Westseite der Passage liegenden alten Ladenlokale. Bei Demontage der sanitären Einrichtungen diesseits und durch Abriss der zwei in der Passage befindlichen Ladenlokale jenseits der Zwischenwand, ergäbe sich an dieser Stelle durch eine Entfernung der massiven Trennwand in ganzer Breite, ein Durchgang zwischen beiden Gastbereichen von etwa vier Metern Breite.
Passagenseitig würde sich die dann nutzbare Fläche durch den Wanddurchbruch um den nachträglich geschaffenen WC-Trakt und die Fläche der zwei früheren Ladenlokale erweitern, sodass hier zusätzlicher Platz für ein, im Kern des Experimental-Labors befindliches, zentrales Foyer mit Gastrobereich entstünde.