Zielgruppen und Programm
Transurbanes Experimental-Labor • Alter Markt Wuppertal-Barmen
Exposé dok.B .03.01
Exposé dok.B .03.01
Zielgruppe eines, in diesem Exposé skizzierten, Experimental -Labors am Alten Markt, sind alle Bewohner Wuppertals, die
für kulturelle Experimente und Veranstaltungen aufgeschlossen sind, und alle Bewohner der Stadt, für die eine
Teilnahme, bzw. Teilhabe an sozialem, urbanen Dasein einen identitätsstiftenden Zugang zu ihrer Heimatstadt darstellt.
Unsere Intention ist, mittels einer Bindung durch Teilhabe eine neue, verbindende und integrative Definition von Zielgruppe zu schaffen - im Rahmen sozialer und kultureller Nachnutzungen von Leerständen und Brachflächen, und auch im Rahmen von, eine transurbane Nachnutzung refinanzierenden, kommerziellen Nutzungen eines Ortes. Transurbane Experimental-Labors und Aktionsräume sollen thematisch das urbane Miteinander von Wuppertalern verschiedenster Herkunft und unterschiedlicher Sozialisation repräsentieren, und dabei vor allem auch ein generationenübergreifendes Projekt sein.
Sowohl die voranschreitende demographische Entwicklung, als auch zunehmende segregative Trends innerhalb der Städte, die mit sozialer Vereinzelung städtischer Individuen einhergehen, machen neue integrative Ansätze dringend notwendig.
Die aus einer oftmals einseitig einschränkenden Bestimmung von einzelnen Zielgruppen resultierende - dabei aber künstlich herbeigeführte - Trennung von Kultur- und Freizeitangeboten für immer ausdifferenziertere Alters- und Interessengruppen, muss im Interesse einer vitalen Stadt und Stadtgesellschaft perspektivisch überwunden werden - eine voranschreitende Aufteilung in immer mehr “U20”, “Ü30”, “Ü40” und “Ü50”- Angebote, oder auch ein Rückzug in immer weiter voneinander isolierte kulturelle Bezugsgruppen mit ethnischem Hintergrund, führt nicht nur programmatisch, sondern auch gesellschaftlich zielstrebig in Sackgassen.
Eine Perspektive zur Überwindung dieser sozialen Trennung von Kultur- und Freizeitangeboten zu schaffen, erscheint zunächst schwieriger, als es tatsächlich ist. Die urbane Gesellschaft ist am Anfang des 21. Jahrhunderts deutlich weniger von radikalen Generations-Brüchen und -Konflikten geprägt, als es noch im letzten Drittel des alten Jahrhunderts der Fall gewesen ist.
Unsere Intention ist, mittels einer Bindung durch Teilhabe eine neue, verbindende und integrative Definition von Zielgruppe zu schaffen - im Rahmen sozialer und kultureller Nachnutzungen von Leerständen und Brachflächen, und auch im Rahmen von, eine transurbane Nachnutzung refinanzierenden, kommerziellen Nutzungen eines Ortes. Transurbane Experimental-Labors und Aktionsräume sollen thematisch das urbane Miteinander von Wuppertalern verschiedenster Herkunft und unterschiedlicher Sozialisation repräsentieren, und dabei vor allem auch ein generationenübergreifendes Projekt sein.
Sowohl die voranschreitende demographische Entwicklung, als auch zunehmende segregative Trends innerhalb der Städte, die mit sozialer Vereinzelung städtischer Individuen einhergehen, machen neue integrative Ansätze dringend notwendig.
Die aus einer oftmals einseitig einschränkenden Bestimmung von einzelnen Zielgruppen resultierende - dabei aber künstlich herbeigeführte - Trennung von Kultur- und Freizeitangeboten für immer ausdifferenziertere Alters- und Interessengruppen, muss im Interesse einer vitalen Stadt und Stadtgesellschaft perspektivisch überwunden werden - eine voranschreitende Aufteilung in immer mehr “U20”, “Ü30”, “Ü40” und “Ü50”- Angebote, oder auch ein Rückzug in immer weiter voneinander isolierte kulturelle Bezugsgruppen mit ethnischem Hintergrund, führt nicht nur programmatisch, sondern auch gesellschaftlich zielstrebig in Sackgassen.
Eine Perspektive zur Überwindung dieser sozialen Trennung von Kultur- und Freizeitangeboten zu schaffen, erscheint zunächst schwieriger, als es tatsächlich ist. Die urbane Gesellschaft ist am Anfang des 21. Jahrhunderts deutlich weniger von radikalen Generations-Brüchen und -Konflikten geprägt, als es noch im letzten Drittel des alten Jahrhunderts der Fall gewesen ist.