Kommerzielle Nutzung
Transurbanes Experimental-Labor • Alter Markt Wuppertal-Barmen
Exposé dok.B .03.02
Exposé dok.B .03.02
Die Finanzierung der für einen Betrieb als Experimental-Labor notwendigen Um-, bzw. Ausbauten im alten
Fussgängertunnel am Alten Markt in Wuppertal-Barmen, sowie die Mittel für den späteren laufenden Betrieb als
Veranstaltungs- und Kulturort, sollen durch eine strategische Kooperation mit freien Partnern aufgebracht werden, die -
in Ergänzung zum sozio-kulturellen Angebot - eine parallel stattfindende, kommerzielle Nutzung des Objektes realisieren
können. Dieser kommerzieller Betrieb soll dabei den prinzipiellen konzeptionellen Grundsatz, einem möglichst breiten
Publikum zeitgenössische kulturelle Prozesse vorzustellen, weiterführen - und dadurch auch ein zusätzlicher
Katalysator für die sozialen und kulturellen Intentionen werden.
Im Fall des nördlichen Fussgängertunnels am Alten Markt bietet sich hierzu die Nutzung als zeitgenössischer Musikclub an den Wochenenden an, mit dem im Stadtteil Barmen eine klaffende Angebotslücke im Freizeitbereich geschlossen werden könnte.
Programmatisch einer langen, experimentierfreudigen Tradition Wuppertals als einem bedeutsamen Herkunftsort musikalischer Neuerungen und als Ausgangspunkt vielfältiger Stilrichtungen gerecht werdend, sollte auch das kommerzielle Angebot eines Experimental-Labors den neuen musikalischen Entwicklungen breiten Raum einräumen. Erinnert sei hier an die wichtige Rolle Wuppertals in der Entwicklungsgeschichte des Jazz oder an die Pionierfunktion einiger bedeutender Live- und Clublocations wie die frühe “Börse” am Viehhof in Elberfeld, die ehemalige “Beatbox” in der Wesendonkstrasse und an Veranstalter wie “Butan” oder “u-club”. Allen genannten Beispielen gemeinsam war - (und ist bei den Letztgenannten auch heute noch) - ihr Mut, musikalisch Neues zu entdecken und qualitativ hochwertig zu präsentieren. Die Wuppertaler Jazzkeller der Nachkriegszeit, frühe Zentren wie “Impuls”, eine “Börse” in den Achtzigern, oder später die “Beatbox” in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts, repräsentierten jeweils die aktuelle subkulturelle Avantgarde ihrer Zeit. Und sie verankerten damit das kulturelle Biotop einer Mittelstadt regelmässig in der Moderne, worin die Ursache für eine - im Vergleich zur Grösse der Stadt - in der Vergangenheit oft überproportional aktiven und vielfältigen freien Szene Wuppertals zu suchen ist. Eine solche kulturelle Dynamik zurückzugewinnen, bzw. fortzuschreiben, ist eine der wichtigen Voraussetzungen für den Erhalt von Urbanität.
Im Fall des nördlichen Fussgängertunnels am Alten Markt bietet sich hierzu die Nutzung als zeitgenössischer Musikclub an den Wochenenden an, mit dem im Stadtteil Barmen eine klaffende Angebotslücke im Freizeitbereich geschlossen werden könnte.
Programmatisch einer langen, experimentierfreudigen Tradition Wuppertals als einem bedeutsamen Herkunftsort musikalischer Neuerungen und als Ausgangspunkt vielfältiger Stilrichtungen gerecht werdend, sollte auch das kommerzielle Angebot eines Experimental-Labors den neuen musikalischen Entwicklungen breiten Raum einräumen. Erinnert sei hier an die wichtige Rolle Wuppertals in der Entwicklungsgeschichte des Jazz oder an die Pionierfunktion einiger bedeutender Live- und Clublocations wie die frühe “Börse” am Viehhof in Elberfeld, die ehemalige “Beatbox” in der Wesendonkstrasse und an Veranstalter wie “Butan” oder “u-club”. Allen genannten Beispielen gemeinsam war - (und ist bei den Letztgenannten auch heute noch) - ihr Mut, musikalisch Neues zu entdecken und qualitativ hochwertig zu präsentieren. Die Wuppertaler Jazzkeller der Nachkriegszeit, frühe Zentren wie “Impuls”, eine “Börse” in den Achtzigern, oder später die “Beatbox” in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts, repräsentierten jeweils die aktuelle subkulturelle Avantgarde ihrer Zeit. Und sie verankerten damit das kulturelle Biotop einer Mittelstadt regelmässig in der Moderne, worin die Ursache für eine - im Vergleich zur Grösse der Stadt - in der Vergangenheit oft überproportional aktiven und vielfältigen freien Szene Wuppertals zu suchen ist. Eine solche kulturelle Dynamik zurückzugewinnen, bzw. fortzuschreiben, ist eine der wichtigen Voraussetzungen für den Erhalt von Urbanität.