Unser Brief an das Kulturbüro
Von: TUNNEL e.V.i.Gr.
Datum: 30. Mai 2008 13:03:13 Uhr MESZ
Betreff: Info zum Gespraech am 28/05
Sehr geehrte Frau Klement.
Vorab: Vielen Dank fuer die Links zum Wettbewerb “create NRW”. Nach reiflicher Ueberlegung sind wir jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass die verbleibende Zeit zur Einreichung aller Unterlagen zu kurz gewesen ist, um einen aussagekraeftigen Beitrag zu diesem Weittbewerb leisten zu koennen.
Trotzdem an dieser Stelle nochmals einen Dank fuer Ihren Hinweis.
Nun jedoch zum eigentlichen Anlass unserer eMail:
Wir moechten Sie kurz ueber den Verlauf des am 28/05/2008 gefuehrten Gespraeches bzgl. der Fussgaengerunterfuehrung am Alten Markt zwischen Frau Gastmann, Herrn Schnieders und uns informieren.
Gesprochen wurde in der Hauptsache ueber die Frage der Fluchtwege, wie von ihnen ja bereits angekuendigt. Seitens Herrn Schnieders wurde dabei die pauschale Auffassung vertreten, dass die Fluchtwegproblematik im Objekt nicht loesbar ist. Diese Auffassung wird von uns nicht geteilt, wir halten die Moeglichkeiten zur Entfluchtung im Brandfall nach wie vor fuer herstellbar.
Deshalb haben wir deutlich gemacht, dass, angesichts umfangreich geleisteter Vorarbeiten und eines allgemeinen Interesses an einer Aufwertung der Barmer Innenstadt, ein einzelnes, im Vorfeld aufgetauchtes Problem unsererseits nicht zu einer Infragestellung unseres Gesamtengagements fuehren wird.
Vielmehr wuerden wir uns eine loesungsorientiertere Herangehensweise wuenschen, die - im Dialog - Moeglichkeiten eroeffnet, unsere ersten Entwuerfe gemaess konkreten Vorgaben zu ueberarbeiten. Eine solche Verfahrensweise, die sicherlich ein lokales Engagement aller Beteiligter voraussetzt, wuerde das Projekt nicht nur wahrscheinlicher machen, sondern eine moegliche Umsetzung auch erheblich beschleunigen.
Leider war es am Mittwoch nicht moeglich, denkbare Alternativen, die eine Nutzung der Fussgaengerunterfuehrung am Alten Markt ermoeglichen wuerden, anzusprechen, was u.A. darin begruendet war, dass Herr Schnieders von weiteren, von uns eingebrachten Moeglichkeiten zur Entfluchtung der Anlage, (unterhalb des Steinwegs), keine Kenntnis genommen hatte, sondern sich auf eine - unserer Meinung nach voreilige - pauschale Ablehnung eines einzelnen Ausgangs beschraenkte.
Fuer uns ist so beim Gespraechstermin der Eindruck entstanden, dass seitens unserer Gespraechspartner kein Dialog ueber Loesungsmoeglichkeiten beabsichtigt war, sondern lediglich eine schnelle Ablehnung des Gesamtprojektes unter Verweis auf einen einzelnen Aspekt in unseren Nutzungsentwuerfen erreicht werden sollte.
In diesem Zusammenhang haben wir darauf verwiesen, dass die bislang von uns eingereichten Skizzen keine Plaene, die ggf. zur Genehmigung vorgelegt werden sollen, darstellen, sondern lediglich erste Visualisierungen von Vorueberlegungen sind, die wir auf Anregung des Kulturbueros angestellt haben. Uns ist selbstverstaendlich bewusst, dass zur Genehmigung eingereichte Plaene in Zusammenarbeit u.A. mit Architekten und Experten des Brandschutzes erstellt werden muessten. Alle Beteiligten sind schliesslich seit Jahren in entsprechenden Gechaeftsfeldern taetig.
Es hat uns daher ueberrascht, dass unsere Zeichnungen seitens Herrn Schnieders offenkundig als ablehnungs-, bzw. genehmigungsfaehige Plaene behandelt worden sind.
Auch haben wir betont, dass es sich bei dem skizzierten Projekt am Alten Markt in erster Linie nicht um eine kommerzielle Diskothek handelt, sondern dass die Konzeption zur Nachnutzung der Fussgaengerunterfuehrung am Alten Markt vor allem im Sinne einer positiven Entwicklung der Gesamtstadt Wuppertal und des Stadtteils Barmen erarbeitet worden ist. In diesem Zusammenhang waere eine Positionierung der Stadt hinsichtlich des Interesses an einer kulturellen Entwicklung sicherlich wuenschenswert. Der zu gruendende Verein TUNN:EL agiert hier schliesslich deutlich anders als etwaige kommerzielle Antragsteller.
Wir sind, auf Vermittlung von Frau Gastmann, abschliessend folgendermassen verblieben: Es wird in Kuerze einen weiteren Ortstermin geben, unter Hinzuziehung der Feuerwehr und des Verkehrsressorts, bei dem konkrete Probleme und moegliche Alternativen angesprochen werden koennen. Wir erhoffen uns von diesem Termin u.A. vor allem konkrete Aussagen dazu, warum der von uns angedachte Notausgang zum Bussteig auf der Hoehne fuer das bestehende Kaufhaus als solcher genutzt werden kann, fuer die Ladenpassage angeblich jedoch keinesfalls genehmigungsfaehig waere. Im Anschluss an diesen Ortstermin werden wir ggf. entsprechende Loesungsvorschlaege erarbeiten und erneut zur Kenntnisnahme vorlegen.
Ueber die weitere Entwicklung werden wir Sie natuerlich auf dem Laufenden halten.
Mit freundlichen Gruessen
Datum: 30. Mai 2008 13:03:13 Uhr MESZ
Betreff: Info zum Gespraech am 28/05
Sehr geehrte Frau Klement.
Vorab: Vielen Dank fuer die Links zum Wettbewerb “create NRW”. Nach reiflicher Ueberlegung sind wir jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass die verbleibende Zeit zur Einreichung aller Unterlagen zu kurz gewesen ist, um einen aussagekraeftigen Beitrag zu diesem Weittbewerb leisten zu koennen.
Trotzdem an dieser Stelle nochmals einen Dank fuer Ihren Hinweis.
Nun jedoch zum eigentlichen Anlass unserer eMail:
Wir moechten Sie kurz ueber den Verlauf des am 28/05/2008 gefuehrten Gespraeches bzgl. der Fussgaengerunterfuehrung am Alten Markt zwischen Frau Gastmann, Herrn Schnieders und uns informieren.
Gesprochen wurde in der Hauptsache ueber die Frage der Fluchtwege, wie von ihnen ja bereits angekuendigt. Seitens Herrn Schnieders wurde dabei die pauschale Auffassung vertreten, dass die Fluchtwegproblematik im Objekt nicht loesbar ist. Diese Auffassung wird von uns nicht geteilt, wir halten die Moeglichkeiten zur Entfluchtung im Brandfall nach wie vor fuer herstellbar.
Deshalb haben wir deutlich gemacht, dass, angesichts umfangreich geleisteter Vorarbeiten und eines allgemeinen Interesses an einer Aufwertung der Barmer Innenstadt, ein einzelnes, im Vorfeld aufgetauchtes Problem unsererseits nicht zu einer Infragestellung unseres Gesamtengagements fuehren wird.
Vielmehr wuerden wir uns eine loesungsorientiertere Herangehensweise wuenschen, die - im Dialog - Moeglichkeiten eroeffnet, unsere ersten Entwuerfe gemaess konkreten Vorgaben zu ueberarbeiten. Eine solche Verfahrensweise, die sicherlich ein lokales Engagement aller Beteiligter voraussetzt, wuerde das Projekt nicht nur wahrscheinlicher machen, sondern eine moegliche Umsetzung auch erheblich beschleunigen.
Leider war es am Mittwoch nicht moeglich, denkbare Alternativen, die eine Nutzung der Fussgaengerunterfuehrung am Alten Markt ermoeglichen wuerden, anzusprechen, was u.A. darin begruendet war, dass Herr Schnieders von weiteren, von uns eingebrachten Moeglichkeiten zur Entfluchtung der Anlage, (unterhalb des Steinwegs), keine Kenntnis genommen hatte, sondern sich auf eine - unserer Meinung nach voreilige - pauschale Ablehnung eines einzelnen Ausgangs beschraenkte.
Fuer uns ist so beim Gespraechstermin der Eindruck entstanden, dass seitens unserer Gespraechspartner kein Dialog ueber Loesungsmoeglichkeiten beabsichtigt war, sondern lediglich eine schnelle Ablehnung des Gesamtprojektes unter Verweis auf einen einzelnen Aspekt in unseren Nutzungsentwuerfen erreicht werden sollte.
In diesem Zusammenhang haben wir darauf verwiesen, dass die bislang von uns eingereichten Skizzen keine Plaene, die ggf. zur Genehmigung vorgelegt werden sollen, darstellen, sondern lediglich erste Visualisierungen von Vorueberlegungen sind, die wir auf Anregung des Kulturbueros angestellt haben. Uns ist selbstverstaendlich bewusst, dass zur Genehmigung eingereichte Plaene in Zusammenarbeit u.A. mit Architekten und Experten des Brandschutzes erstellt werden muessten. Alle Beteiligten sind schliesslich seit Jahren in entsprechenden Gechaeftsfeldern taetig.
Es hat uns daher ueberrascht, dass unsere Zeichnungen seitens Herrn Schnieders offenkundig als ablehnungs-, bzw. genehmigungsfaehige Plaene behandelt worden sind.
Auch haben wir betont, dass es sich bei dem skizzierten Projekt am Alten Markt in erster Linie nicht um eine kommerzielle Diskothek handelt, sondern dass die Konzeption zur Nachnutzung der Fussgaengerunterfuehrung am Alten Markt vor allem im Sinne einer positiven Entwicklung der Gesamtstadt Wuppertal und des Stadtteils Barmen erarbeitet worden ist. In diesem Zusammenhang waere eine Positionierung der Stadt hinsichtlich des Interesses an einer kulturellen Entwicklung sicherlich wuenschenswert. Der zu gruendende Verein TUNN:EL agiert hier schliesslich deutlich anders als etwaige kommerzielle Antragsteller.
Wir sind, auf Vermittlung von Frau Gastmann, abschliessend folgendermassen verblieben: Es wird in Kuerze einen weiteren Ortstermin geben, unter Hinzuziehung der Feuerwehr und des Verkehrsressorts, bei dem konkrete Probleme und moegliche Alternativen angesprochen werden koennen. Wir erhoffen uns von diesem Termin u.A. vor allem konkrete Aussagen dazu, warum der von uns angedachte Notausgang zum Bussteig auf der Hoehne fuer das bestehende Kaufhaus als solcher genutzt werden kann, fuer die Ladenpassage angeblich jedoch keinesfalls genehmigungsfaehig waere. Im Anschluss an diesen Ortstermin werden wir ggf. entsprechende Loesungsvorschlaege erarbeiten und erneut zur Kenntnisnahme vorlegen.
Ueber die weitere Entwicklung werden wir Sie natuerlich auf dem Laufenden halten.
Mit freundlichen Gruessen