Kommerzielle Nutzung
Transurbanes Experimental-Labor • Alter Markt Wuppertal-Barmen
Exposé dok.B .03.02
Exposé dok.B .03.02
Die Bedeutung, die eine
vielfältige subkulturelle Szene für die Perspektive einer erfolgreichen urbanen Revitalisierung besitzt, ist gross,
sind es doch oft vor allem ungebundene und zumeist ungeförderten Akteure, die am Ort innovative Impulse setzen, durch
die andere dazu animiert werden, ihrerseits selber aktiv zu werden. Welche positive Wirkung ein städtisches Umfeld,
das eine freie Kultur-Szene begünstigt und fördert, für ein junges, kreatives und spannendes Stadtbild haben kann,
wurde oft untersucht und festgestellt. So bei der Rolle des Haçienda-Clubs für die Revitalisierung von Greater
Manchester in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts, die einen Eingang in den akademischen Diskurs gefunden
hat. Aktuell lässt sich der Stellenwert subkultureller Vielfalt für die globale Visitenkarte einer Kommune bei der
internationalen Wahrnehmung Berlins feststellen, die infolge eines - hauptsächlich aufgrund guter Rahmenbedingungen
stattfindenden - Zuzugs von Künstlern und Musikern durch die subkulturelle Kultur-Szene positiver geprägt wird, als
durch ihren Status als Hauptstadt.
Ein zeitgenössischer Musikclubbetrieb, dessen Veranstaltungen ein kulturell anspruchsvolles Programm eines Experimental -Labors am Alten Markt in Wuppertal-Barmen einrahmen, kann aufgrund seiner möglichen Grösse und durch das besondere Ambiente der Location, eine szenenübergreifender Institution sein, die eine neue kulturelle Dynamik auslöst und dadurch auch überregional bedeutsam werden. Damit wäre viel erreicht. Das Bild Wuppertals in der unmittelbaren Umgebung, d.h. in konkurrierenden Nachbarstädten, würde wieder mehr von einer lebendigen Szene geprägt als von sozialem Niedergang und perspektivischer Tristesse.
An dieser Stelle soll nochmals auf die im Kapitel “Fazit” bereits angesprochene, internationale Präsentation des benachbarten Ruhrgebietes als Kulturhauptstadt 2010 hingewiesen werden, von der auch ein schrumpfendes Wuppertal profitieren könnte. Im Umfeld der Kulturhaupstadtkampagne 2010 liessen sich mit einem, in Konzept und Programm eines Experimental-Labors eingebundenen, zeitgenössischen Musikclub-Angebot im alten Fussgängertunnel am Alten Markt, viele Besucher auch aus der Region anziehen, und somit neue Akzente in der Wahrnehmung Wuppertals setzen.
Ein zeitgenössischer Musikclubbetrieb, dessen Veranstaltungen ein kulturell anspruchsvolles Programm eines Experimental -Labors am Alten Markt in Wuppertal-Barmen einrahmen, kann aufgrund seiner möglichen Grösse und durch das besondere Ambiente der Location, eine szenenübergreifender Institution sein, die eine neue kulturelle Dynamik auslöst und dadurch auch überregional bedeutsam werden. Damit wäre viel erreicht. Das Bild Wuppertals in der unmittelbaren Umgebung, d.h. in konkurrierenden Nachbarstädten, würde wieder mehr von einer lebendigen Szene geprägt als von sozialem Niedergang und perspektivischer Tristesse.
An dieser Stelle soll nochmals auf die im Kapitel “Fazit” bereits angesprochene, internationale Präsentation des benachbarten Ruhrgebietes als Kulturhauptstadt 2010 hingewiesen werden, von der auch ein schrumpfendes Wuppertal profitieren könnte. Im Umfeld der Kulturhaupstadtkampagne 2010 liessen sich mit einem, in Konzept und Programm eines Experimental-Labors eingebundenen, zeitgenössischen Musikclub-Angebot im alten Fussgängertunnel am Alten Markt, viele Besucher auch aus der Region anziehen, und somit neue Akzente in der Wahrnehmung Wuppertals setzen.